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Aktionstag „Katastrophenschutz hautnah erleben“ – Lernen von Profis

Ein voller Erfolg war der Aktionstag „Katastrophenschutz hautnah erleben“ für alle sechsten Klassen am Donnerstag, den 05.02.2026. Auf dem Schulhof unserer Schule wurde Katastrophenschutz nicht nur erklärt, sondern für die Schülerinnen und Schüler greifbar, erlebbar und verständlich gemacht.

Vor Ort waren zahlreiche Organisationen des Bevölkerungsschutzes, die den Kindern eindrucksvoll zeigten, wie vielfältig und wichtig ihre Aufgaben im Not- und Katastrophenfall sind:

Das Technische Hilfswerk (THW) war mit drei Einsatzkräften in voller Schutz- und Arbeitskleidung, einem Einsatzfahrzeug sowie einer Mitmachstation vertreten. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in technische Hilfeleistungen und konnten selbst aktiv werden.

Die Feuerwehr war mit vier Feuerwehrmännern in kompletter Einsatzmontur, zwei Einsatzfahrzeugen sowie einer Löschstation vor Ort. Hier wurde erklärt, wie Brände bekämpft werden, welche Ausrüstung im Einsatz notwendig ist und wie wichtig Teamarbeit bei der Feuerwehr ist.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) begeisterte mit einem Krankenwagen, einem Einsatzfahrzeug, einer Drohne der Drohnenstaffel sowie einem Kuscheltierhund, mit dem kindgerecht die Arbeit der Hundestaffel erklärt wurde. Zwei Frauen und zwei Männer standen den Kindern Rede und Antwort und gaben Einblicke in die Rettungs- und Sanitätsarbeit.

Ein weiterer wichtiger Baustein des Aktionstags war die Erste-Hilfe-Ausbildung: Sechs Studierende der Universität Mannheim aus dem Projekt „2 First Aid for All“ brachten den Schülerinnen und Schülern altersgerecht grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen bei. An Übungspuppen konnten Wiederbelebungsmaßnahmen praktisch geübt werden – ein wertvoller Schritt hin zu mehr Handlungssicherheit in Notsituationen.

Die Kinder hatten die Möglichkeit, alle Fahrzeuge aus nächster Nähe zu bestaunen, einzusteigen, Fragen zu stellen und selbst aktiv mitzumachen. Dadurch wurde nicht nur theoretisches Wissen aus dem Unterricht vertieft, sondern durch den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten ergänzt, die täglich mit Notfällen und Katastrophensituationen zu tun haben.

Der Aktionstag trug entscheidend dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler Sicherheit im Umgang mit Notlagen gewannen, Berührungsängste abbauten und ein realistisches Bild von den Aufgaben der Hilfsorganisationen erhielten. Wer weiß – vielleicht gibt es seit diesem Donnerstag ja bereits die ersten zukünftigen freiwilligen Helferinnen und Helfer bei Feuerwehr, THW oder Rettungsdiensten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die diesen Tag mit großem Engagement, Zeit und Fachwissen so abwechslungsreich und wertvoll gestaltet haben. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser erlebnisreiche Aktionstag nicht möglich gewesen.

Schon jetzt freuen wir uns darauf, den nächsten sechsten Klassen im kommenden Jahr erneut diese besondere Möglichkeit zu bieten, den Katastrophenschutz hautnah kennenzulernen.